Wettbewerb Haus Eber, Zürich

Haus Eber – Wohnen für junge Erwachsene

Der Standort mit dem bestehenden Haus Eber ist eingebettet in ein disparates städtisches Gefüge unterschiedlicher Massstäbe und Nutzungen, wo die räumliche Qualität gerade in der Heterogenität und Vielfalt und nicht im homogenen baulichen Umfeld liegt. Der Entwurf für Umbau und Erweiterung des Hauses erkennt diese Situation städtebaulicher Versatzstücke an und macht diese Voraussetzung zum Thema der architektonischen Gestaltung. Daraus resultiert ein selbstbewusstes Auftreten der Neubauten, ohne den denkmalgeschützten Altbau in seiner räumlichen Präsenz zu konkurrenzieren. In der funktionalen Ergänzung des Bestandes durch seine Anbauten entsteht vielmehr ein ganzheitliches Gebäudeensemble selbstständiger Teile.

Für die Entwicklung der Grundrissstruktur im Zusammenspiel von Alt- und Neubau ist eine fein austarierte, räumliche Abfolge von Öffentlichkeit zu Privatheit, eine Raumfindung für die Bedürfnisse der Gemeinschaft und des Einzelnen massgebend. Die architektonische Ausformulierung dieses Leitgedankens findet sich in der Gestaltung der Aussenräume bis zur Anordnung der individuellen Zimmer in der Wohngemeinschaft. Ziel ist es,

hochwertige Räume mit einfachen Mitteln und auf geringer Fläche zu entwickeln, die für die Bewohner einfach anzueignen sind und somit zu einer Heimat werden.

Härtel Lovis Steinbach Architekten – HALOS

in Zusammenarbeit mit:
Sima Breer Landschaftsarchitekten
Kopitsis Bauphysik AG
Quantum Brandschutz